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Der Schwerpunkt der in den Jahren 2012 bis 2016 entwickelten Xenia war in erster Linie einfache Bedienbarkeit und stabile Funktion. Dazu kam sie mit gut 4000 Zeilen Programmcode aus und war vor allem für Espresso-/Cappuccino-Freunde gemacht, die ohne viel Spielereien konstant ein gutes Ergebnis erzielen wollten.

Mit dem Dualboiler der Xenia (mit und ohne Leistungsregler) und der Maschine 303 wurde ein anderer Schwerpunkt gesetzt.Grundsätzlich werden diese Maschinen mit einer Einstellung ausgeliefert, die es dem Besitzer ermöglicht, sie sofort zu benutzen. Jedoch ist die Hard- und Softwarebasis völlig anders und bringt eine Menge an optional nutzbaren Möglichkeiten mit.

Hardware

Die Maschinen werden von einer 160 x 100 mm großen Platine gesteuert. Auf dem Board gibt es 2 Prozessoren (oder Controller):

Prozessor 1: ATSAMV70 N19B-AAB, 32 bit mit bis zu 300 MHz Systemtakt, 512 kb Speicher

Prozessor 2: ESP32 mit WiFi, 32 bit, 240 MHz, 2 Kerne

Der ATSAMV70 ist für alle unmittelbaren Funktionen der Maschinen zuständig, während der ESP32 für die Kommunikation mit dem Anwender eingesetzt wird. Auf ihm läuft ein Webserver, so dass der Zugriff auf die Funktionen der Maschine über WiFi möglich ist.

Beide Prozessoren sind über eine serielle Verbindung im direkten Datenaustausch.

 

Software

Die Firmware des ATSAMV70 ist ausschließlich in C++ geschrieben. Stand Januar 2023 sind es gut 22 000 Zeilen Programmcode. Damit die Software flexibel eingesetzt und angepasst werden kann, gibt es etwas mehr als 170 Parameter. Diese beinhalten beispielsweise die Definition über welche Ports die Heizung angeschlossen sind. In den Parametern werden auch Nutzereingaben über das Webinterface gespeichert – wie die Zeit, in der Maschine ohne Nutzung in den ECO-Modus fällt oder sich ausstellt.

Auf dem ESP32 werden 3 verschiedene Sprachen genutzt. Die grundlegenden Funktionen (wie der Datenaustausch mit dem ATSAMV70 oder das Installieren einer neuen Firmware) sind in C++ in gut 13 300 Programzeilen realisiert. Dazu kommen für das Webinterface noch 2600 Zeilen HTML-Code und 2900 Zeilen JavaScript.

 

Webinterface

Das Webinterface gibt dem Nutzer in strukturierter Form Zugriff auf die Funktionen der Maschine. Dadurch dass nur ein Browser erforderlich ist, hängt der Zugriff nicht von einer App oder einem Betriebssystem (bzw. dessen Version) ab.

Neben den eigentlichen Funktionen, wie das Einstellen einer Zieltemperatur, kann der Benutzer Bezüge über eine grafische Oberfläche programmieren (eigentlich müsste man eher sagen: konfigurieren). Und er kann auch unkompliziert Updates per WiFi durchführen oder Timer zum Start der Maschine setzen.

Darüber hinaus stehen Diagramme und Informationen über Betriebszeiten und Bezüge zur Verfügung – und vieles andere mehr.

Screenshots Webinterface

 

 

 

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